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Australian Shepherds of AustriaÖsterreichischer Kynologenverband
 

 
Begleithundeausbildung und Obedience

Begleithundeausbildung:

Die Ausbildung zum Begleithund ist quasi das Basistraining des Hundes und der Grundstein für viele weiterführende Ausbildungen. Der Hund lernt mit seinem Menschen gemeinsam verschiedene Übungen auszuführen, die auch im täglichen Leben von Nutzen sind. Auf ein Signalwort hin führt der Hund die Übung gemeinsam mit seinem Menschen möglichst freudig aus, Hund und Besitzer sollen dabei Spaß haben.
Die Begleithundeausbildung besteht aus verschiedenen Gehorsamsübungen, wie z.B. Bei-Fuß-Gehen, Abrufen, Bleibübungen, Sitz-, Platz- und Steh-Übungen im Stehen und aus der Bewegung, Apportieren und Vorausschicken. Der Hund und sein Besitzer lernen sich miteinander zu verständigen und ein Team zu bilden. Gegenseitiges Vertrauen wird aufgebaut, durch den Grundgehorsam des Hundes ist es möglich, dem Hund im Alltag größere Freiheiten einzuräumen.

Der Australian Shepherd ist für diese Ausbildung sehr gut geeignet, da er sehr intelligent und lernwillig ist. Harte Methoden, wie laute Kommandos, starke Leinenrucks sowie Zwangsanwendung müssen beim Australian Shepherd unbedingt vermieden werden. Sie sind nicht nur nicht notwendig, sondern haben in weiterer Folge negative Auswirkungen auf sein gesamtes Verhalten.

Begleithundeprüfungen:

BGH-A: Alle Übungen (Sitz, Platz, Steh, Fuß, Wendungen) erfolgen mit Leine, das Verhalten des Hundes in einer Menschenmenge und des angehängten Hundes ohne Besitzer wird überprüft

BGH-1: Alle Übungen (Sitz, Platz, Fuß) werden mit und ohne Leine gezeigt, im Stehen und aus der Bewegung. Dazu kommt noch das Hereinrufen aus dem Platz und das Ablegen des Hundes für die Dauer von ca. 5-10 Minuten.

BGH-2: Zu den Übungen der BGH1-Prüfung kommt zusätzlich noch das Apportieren eines Apportierholzes und das Voranschicken mit nachfolgendem "Platz" dazu.


Obedience:

Unter Obedience versteht man eine weiterführende Unterordnungsausbildung, die über die Begleithundeausbildung hinausgeht. Es wird eine genauere Ausführung der Übungen verlangt, wobei sehr viele Wendungen gegangen werden. Auch ein Positionswechsel (Sitz-, Platz- oder Steh) aus der Entfernung und eine Identifizierung eines Gegenstandes nach Geruch stehen auf dem Programm.

 
Österreichischer Kynologenverband Australian Shepherds of Austria