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Nützliche Tips für den Umgang mit dem jungen Aussie
Die ersten Wochen im Leben eines jungen Hundes sind sehr
wichtig für seine Sozialisierung und seine Persönlichkeitsentwicklung.
Den Grundstein der Sozialisierung legt der Züchter, doch die
weiterführende Erziehung und Förderung des Welpen obliegt
dem neuen Besitzer. 
Der Welpe lernt in diesen Wochen seinen neuen Platz in der Rangordnung
einzunehmen, den Menschen als "Alphatier" zu respektieren.
Er wird mit der Welt vertraut gemacht. Die Ereignisse in den ersten
Wochen haben Einfluß auf das Verhalten des erwachsenen Hundes.
Zeigen Sie Ihrem Welpen gleich von Anfang an das richtige Verhalten
und überlassen Sie es nicht dem Zufall, was er in seinen ersten
Lebensmonaten lernt:
- Erziehen
Sie Ihren Aussiewelpen konsequent, aber nicht grob oder mit lauten
Kommandos, geben Sie ihm keine harten, körperlichen Strafen.
- Arbeiten
Sie mit Ihren Aussiewelpen mit positiver Motivation. Lernen soll
Spaß machen. Der Hund soll gerne für Sie arbeiten und
wird belohnt, wenn er etwas gut gemacht hat. Belohnen Sie ihn
durch Futterstückchen oder Spiel. Unerwünschtes Verhalten
beim Erlernen neuer Dinge wird ignoriert. Verwenden Sie gleichzeitig
mit dem Signalwort ein Sichtzeichen, um dem Hund zu helfen.
- Wenn
Ihr Welpe etwas tut, das absolut Tabu ist, tadeln Sie sofort.
Einige Sekunden später ist es bereits zu spät und der
Hund verbindet nichts mehr damit und wird verunsichert.
- Verwenden
Sie immer dieselben Kommandos und denselben Tonfall.
- Beenden
Sie eine Lektion immer mit einer gelungenen Übung mit viel
Lob.
- Üben
Sie nicht länger als 10 Minuten hintereinander sondern lieber
öfter am Tag verteilt.
- Erlauben
Sie dem Welpen nichts, was er als Erwachsener nicht tun darf (Lassen
Sie den Welpen z.B. nicht auf Sofa oder Bett, wenn er das später
auch nicht machen darf)
- Bieten
Sie ihrem Aussiewelpen viel Abwechslung, nehmen Sie ihn überall
hin mit, damit er möglichst viel Neues kennenlernt. Bringen
Sie ihn viel mit anderen Hunden und fremden Menschen in Kontakt,
dadurch wird er gut sozialisiert.
- Gewöhnen
Sie Ihren Welpen daran, sich am ganzen Körper anfassen zu
lassen, sowohl von Ihnen als auch von anderen Personen. Schauen
Sie ihm in die Ohren, begutachten Sie seine Zähne, berühren
Sie ihn überall, auch zwischen den Zehen etc.
- Gewöhnen
Sie Ihren Welpen an eine Hundebox. Das kann in vielen Situationen
hilfreich und nützlich sein. Am besten füttern Sie ihn
in der Box und geben ihn in die Box zum Schlafen, wenn er müde
wird. Geben Sie ihm Kauspielzeug mit in die Box aber sperren Sie
ihn nicht lange darin ein.
- Haben
Sie Geduld mit dem Sauberwerden. Welpen haben erst mit 6 Monaten
die volle Kontrolle über ihre Blase. Sie können nur
so viele Stunden aushalten, soviele Monate sie alt sind. Am besten
beobachten Sie den Hund und tragen ihn nach draußen, wenn
er unruhig wird, sich im Kreis dreht oder suchend umher läuft.
Ebenso bringen Sie ihn nach dem Fressen, Schlafen oder Spielen
ins Freie. Verschmutzte Stellen in der Wohnung gut säubern,
da vermehrt auf die Plätze uriniert wird, die nach Urin riechen.
Loben Sie ihn ausgiebig, wenn er sein Geschäft draußen
erledigt hat.
- Lassen
Sie Ihren jungen Aussie nur ganz kurze Zeiträume alleine,
steigern Sie diese Zeiträume erst im Laufe der Zeit.
- Bieten
Sie dem Welpen ausreichend Beschäftigung, sei es durch Spaziergänge,
durch Spielen in der Wohnung oder durch kleine Aufgabenstellungen
(auch schon Sitz und Platz etc). Das macht ihn müde und hält
ihn davon ab, die Wohnung zu verwüsten.
- Bemitleiden
oder bestätigen Sie Ihren Welpen nicht bei ängstlichem
Verhalten, das verstärkt die Ängstlichkeit nur noch
mehr. Haben Sie Geduld mit Ihrem Hund, zeigen Sie ihm das furchteinflößende
Objekt und locken Sie ihn mit kleinen Leckereien daran vorbei.
Grundausstattung:
- 1 verstellbares Halsband
aus Stoff

- 1 Flexileine und 1
Führleine (lang oder kurz)
- 1 Wasserschüssel
und 1 Futterschüssel möglichst aus Metall
- 1 Hundebox in der
Größe passend für erwachsenen Aussie
- 1 Hundepfeife
- Futter für die
ersten Wochen
- Hundedecke oder -bett
- 1 Bürste mit
Gumminoppen, 1 Metallkamm
- Spielzeug aus weichem
Material wie z.B. Stoff oder Gummi, Baumwollseile etc.
- Kauknochen, Kaustangerln,
Schweinsohren etc.
- 1 Krallenzange
- 1 Zeckenzange
Mögliche Gefahrenquellen für den Welpen vermeiden:
- Stromkabeln unerreichbar
machen
- Stiegen absichern
- Medikamente wegräumen
- Insektenvernichtungsmittel
und Schädlingsbekämpfungsmittel in Haus und Garten wegsperren
- Putzmittel unzugänglich
machen
- Münzen und Nadeln
etc. wegräumen
- Keine Hühnerknochen
geben (Splittergefahr)
- Nicht mit Tennisbällen
spielen (giftig)
- Keine Türen zuschlagen,
Schwingtüren möglichst feststellen
- Giftpflanzen in Haus
und Garten unzugänglich machen
- Swimmingpool absichern
bzw. Ausstieg für den Hund ermöglichen
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